Polizei und Ahmadiyya-Gemeinde stärken in Nordhorn den Dialog für mehr Sicherheit
Alex TintzmannPolizei und Ahmadiyya-Gemeinde stärken in Nordhorn den Dialog für mehr Sicherheit
Vertreter der Ahmadiyya Muslim Jamaat-Gemeinde trafen sich kürzlich mit Beamten der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim. Das Treffen fand im Polizeirevier Nordhorn statt, wo beide Seiten Möglichkeiten erörterten, die Zusammenarbeit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu verbessern. An dem Besuch nahmen führende Persönlichkeiten der örtlichen Moschee sowie Fachleute der Polizeilichen Kriminalprävention teil.
Die Veranstaltung wurde von Frau Bruns, Leiterin des Polizeireviers Nordhorn, ausgerichtet. Zu den Gästen zählten Imam Jazib Ahmad Aziz sowie Rizwan Ranjah, der Vertreter der Gemeinde für interreligiösen Dialog. Ebenfalls anwesend war Jörg Reurik, ein Polizeibeamter mit Schwerpunkt Präventionsarbeit.
Themen des Gesprächs waren unter anderem Kriminalprävention, die Förderung des gegenseitigen Verständnisses sowie die Notwendigkeit eines offenen Dialogs zwischen Strafverfolgungsbehörden und religiösen Gruppen. Ein besonderer Fokus lag auf der Jugendarbeit und der Frage, wie junge Menschen zu sozialer Verantwortung und respektvollem Verhalten erzogen werden können.
Die Ahmadiyya-Gemeinde betreibt die Sadiq-Moschee in der Sachsenstraße in Nordhorn. Polizeivertreter bezeichneten den fortlaufenden Austausch als entscheidend für den Aufbau von Vertrauen und die Stärkung des Gemeinschaftsgefühls.
Die Polizei sieht in dieser Zusammenarbeit einen Schritt hin zu einem engeren gesellschaftlichen Zusammenhalt. Künftige Gespräche werden voraussichtlich die Themen Jugendansprache und Kriminalprävention vertiefen. Beide Seiten haben sich zu einer regelmäßigen Kommunikation verpflichtet.






