27 March 2026, 00:35

Polizeieinsatz wegen Streit um gerettetes Rehkitz in Varel

Titelbild des "Deutschen Hatur Wildkalenders" mit einer Illustration eines Rehs und eines Eichhörnchens in einem waldreichen Gebiet.

Polizeieinsatz wegen Streit um gerettetes Rehkitz in Varel

Ein Streit um ein gerettetes Rehkitz in Varel endete am Montagabend mit einem Polizeieinsatz. Das junge Tier, das ein 24-jähriger Mann aus Bockhorn in den Wäldern gefunden hatte, wurde zum Mittelpunkt einer Auseinandersetzung, nachdem es an ein örtliches Ehepaar übergeben worden war. Die Behörden griffen daraufhin ein, um das Wohl des Tieres zu sichern und mögliche Verstöße zu prüfen.

Der Vorfall begann, als der Mann das Rehkitz allein im Wald entdeckte. Er nahm es mit nach Hause, da er der Meinung war, das Tier benötige Hilfe. Später übergab er das Kitz an ein Paar, das in der Nähe des Fundorts wohnt.

Als der Finder das Tier zurückverlangte, weigerten sich die beiden, es herauszugeben. Die Situation eskalierte, sodass die Polizei einschreiten und den Konflikt schlichten musste. Schließlich wurde das Rehkitz in ein Wildtier-Auffangzentrum gebracht – organisiert durch den örtlichen Jagdpächter.

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Nun prüfen die Behörden, ob während des Vorfalls gegen jagdrechtliche Bestimmungen verstoßen wurde. Das Rehkitz bleibt unterdessen in fachkundiger Obhut, bis es stark genug für die Auswilderung ist.

Die Polizei erinnerte die Bevölkerung daran, junge Wildtiere nicht anzufassen, es sei denn, sie zeigen deutliche Anzeichen von Verletzungen oder Hilflosigkeit. In solchen Fällen sollten Wanderer die Polizei oder den zuständigen Jagdpächter kontaktieren.

Das Rehkitz erhält derzeit professionelle Pflege, bevor es wieder in die Freiheit entlassen wird. Die Ermittler werden klären, ob bei der Handhabung des Tieres Gesetze gebrochen wurden. Die Behörden raten weiterhin zur Vorsicht im Umgang mit Wildtieren in ihrem natürlichen Lebensraum.

Quelle