Potsdam verbietet Smart-Brillen in Schwimmbädern – Schutz vor heimlichen Aufnahmen
Alex TintzmannPotsdam verbietet Smart-Brillen in Schwimmbädern – Schutz vor heimlichen Aufnahmen
Potsdam verschärft Regeln für Fotos in öffentlichen Bädern – Smart-Brillen verboten
Potsdam hat die Vorschriften für Fotografien in öffentlichen Schwimmbädern verschärft und Smart-Brillen explizit verboten. Der Schritt erfolgt nach Berichten über Männer, die Frauen heimlich gefilmt und die Aufnahmen anschließend online verbreitet haben sollen. Bademeister und Personal sollen die neuen Regeln nun strenger durchsetzen.
Die Entscheidung folgt einer Abstimmung im Potsdamer Stadtrat, bei der die Haus- und Badeordnung aktualisiert wurde. Das Verbot umfasst alle Geräte, mit denen Fotos oder Videos aufgenommen werden können – darunter auch Smart-Brillen. Als Hauptgrund für die Änderung nannten die Verantwortlichen die Sorge vor heimlichen Aufnahmen ohne Einwilligung der Betroffenen.
Berlin setzt auf bestehende Regeln – keine explizite Ächtung von Smart-Brillen
Berlin hingegen geht einen anderen Weg. Zwar sind Fotografien und Videoaufnahmen anderer Personen in den städtischen Bädern bereits untersagt, ein spezielles Verbot für Smart-Brillen wird es jedoch nicht geben. Die Behörden bestätigten zudem, dass es bisher keine Vorfälle mit solchen Geräten gegeben habe.
In Potsdam werden Bademeister und Mitarbeiter die Einhaltung der neuen Vorschriften überwachen. Ziel ist es, unerlaubte Aufnahmen zu verhindern und die Privatsphäre der Besucher zu schützen. Die verschärften Regeln spiegeln die wachsende Besorgnis über heimliche Filmaufnahmen in öffentlichen Räumen wider. Badegäste müssen sich nun an strengere Richtlinien halten, deren Einhaltung vor Ort kontrolliert wird. Berlin bleibt derweil bei seinen bestehenden Regelungen und verzichtet auf zusätzliche Beschränkungen.






