Prien plant strengere Regeln für soziale Medien bei Kindern und Jugendlichen
Herbert RennerPrien plant strengere Regeln für soziale Medien bei Kindern und Jugendlichen
Bundesfamilienministerin Karin Prien hat Pläne für strengere Regeln in sozialen Medien für Kinder und Jugendliche bekräftigt. Die Vorschläge sind Teil einer umfassenderen Initiative zur Verbesserung der Sicherheit im Netz, wobei zentrale Details noch in der Diskussion sind.
Prien betonte drei grundlegende Prinzipien für die Ausgestaltung der neuen Maßnahmen: Schutz, Stärkung und Teilhabe. Sie räumte ein, dass Bundesinnenminister Alexander Dobrindt zuvor ein pauschales Verbot sozialer Medien infrage gestellt hatte. Dobrindt hatte stattdessen die Bedeutung elterlicher Verantwortung und einer besseren Medienkompetenz hervorgehoben.
Die Bundesregierung wird im Juni die Empfehlungen einer Fachkommission abwarten, bevor sie ihre Vorschläge finalisiert. Diese könnten neue Gesetze umfassen, die die Nutzung sozialer Medien durch junge Menschen stärker kontrollieren sollen.
Das endgültige Maßnahmenpaket hängt von den Erkenntnissen der Expertenkommission im nächsten Monat ab. Nach der Verabschiedung würden die Regeln einen bedeutenden Schritt in der Regulierung darstellen, wie Kinder und Jugendliche mit digitalen Plattformen interagieren.






