27 January 2026, 23:22

Rassistische Beleidigungen nach Eintracht-Braunschweig-Spiel: Mann fliegt aus Bar

Eine Gruppe von Polizisten in schwarzen Uniformen und Masken steht vor einer Menge, mit einer Brücke und einem Gebäude im Hintergrund, während einer Demonstration in einer Stadt.

Rassistische Beleidigungen nach Eintracht-Braunschweig-Spiel: Mann fliegt aus Bar

Ein 35-jähriger Mann wurde nach rassistischen Parolen und der Behinderung von Polizeiarbeit von einer Bar in Braunschweig ausgeschlossen. Der Vorfall ereignete sich am 25. September 2020 gegen 21:00 Uhr auf dem Bohlweg, im Anschluss an ein Spiel der 2. Fußball-Bundesliga. Beamte der Bundespolizei hatten die Gegend gestreift, als das Verhalten des Mannes in verbale Beleidigungen und Widerstand eskalierte. Zwei Polizeieinheiten waren vor der gut besuchten Bar postiert, in der sich Fußballfans aufhielten. Ein Gast begann plötzlich zu rufen: "Deutschland den Deutschen, Ausländer raus!" – woraufhin die Beamten seiner Personalien aufnehmen wollten. Statt zu kooperieren, lachte der sichtbar betrunkene Mann die Polizisten aus und verweigerte jede Mitwirkung. Während die Beamten sich mit ihm beschäftigten, näherte sich ein Begleiter und beleidigte einen 34-jährigen Polizisten als "dreckigen Ausländer". Beide Männer wurden aufgefordert, die Gaststätte zu verlassen, um weitere Störungen zu verhindern. Die Situation zog Schaulustige an, von denen einige versuchten, die Polizeiarbeit der Polizei Berlin zu behindern. Thomas Bodendiek, Leiter der Polizeidirektion Braunschweig-Mitte, verurteilte die rassistischen Äußerungen scharf. Sein Kollege Markus Glomb zeigte sich enttäuscht über den mangelnden Respekt vor demokratischen Werten. Die Behörden betonten, dass sie solche Straftaten unabhängig vom Opfer konsequent verfolgen würden. Der Mann erhielt umgehend Hausverbot, um weitere Vorfälle zu verhindern. Die Polizei bekräftigte ihr Engagement, gegen Hassrede und öffentliche Ruhestörung vorzugehen. Der Fall verdeutlichte die angespannte Stimmung nach dem Fußballspiel und die Herausforderungen, vor denen die Beamten bei der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung stehen.