13 June 2026, 00:29

RegioBus-Netz bleibt 2025 erhalten – Kommunen setzen sich gegen Streichungen durch

Trotz steigender Kosten: Diese Regionalbuslinien sind gerettet

RegioBus-Netz bleibt 2025 erhalten – Kommunen setzen sich gegen Streichungen durch

Der Regionalverband hat bestätigt, dass alle 35 RegioBus-Linien auch im kommenden Jahr weiter betrieben werden. Die Verbindungen erschließen wichtige Knotenpunkte, mittelgroße Zentren und lokale Gemeinden – insbesondere dort, wo keine Schienenanbindung besteht. Damit wird eine frühere Planung revidiert, die im Rahmen von Sparmaßnahmen Streichungen vorsah.

Lokale Verantwortungsträger hatten sich gegen die geplanten Kürzungen ausgesprochen. Landräte und Bürgermeister setzten sich öffentlich für den Erhalt des Busnetzes ein. Ihr Engagement trug maßgeblich dazu bei, die Zukunft der Linien zu sichern.

Aktuell umfasst das Netz rund 1.500 Fahrten an Werktagen bei jährlichen Kosten von etwa 116 Millionen Euro. Die Finanzierung erfolgt vor allem über ein Umlagesystem, wobei Kreise und kreisfreie Städte den Großteil der Last tragen. Ab 2027 tritt ein einheitliches Finanzierungsmodell in Kraft, das Defizite gemeinschaftlich über den Verband verteilt.

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Landesmittel sowie Beiträge der Mitgliedskreise und -städte decken etwaige Fehlbeträge ab. Der Regionalverband wird die Leistungen zudem regelmäßig überprüfen und anpassen, um Effizienz und Nachhaltigkeit zu gewährleisten.

Die jüngste Entscheidung sichert das RegioBus-Netz für das nächste Jahr. Die Finanzierung basiert auf einer Mischung aus Landeszuschüssen und gemeinsamen Beiträgen der Kommunen. Das neue Modell soll ab 2027 für Stabilität im System sorgen.

Quelle