Riesenprojekt "North Sea Connector 2" bringt Offshore-Windkraft auf neuen 2-Gigawatt-Standard
Herbert RennerRiesenprojekt "North Sea Connector 2" bringt Offshore-Windkraft auf neuen 2-Gigawatt-Standard
Ein großes Offshore-Windprojekt soll die erneuerbaren Energien in Deutschland deutlich voranbringen. Siemens Energy und Neptun Smulders Offshore Renewables (NSORe) werden für das Projekt „North Sea Connector 2“ (NSC2) ein Umrichter-System errichten, das eine zentrale Rolle bei der Übertragung von Strom aus Offshore-Windparks ans Festland spielen wird.
Das Umrichter-System umfasst eine Offshore-Plattform sowie eine Landstation in der Nähe von Schwerin. Der Offshore-Teil wird in der Nordsee installiert, etwa 200 Kilometer westlich von Sylt. Der Oberbau der Plattform – ein entscheidender Bestandteil der Konstruktion – entsteht auf der Neptun Werft in Rostock.
Wichtige Komponenten für diese Plattformen werden in Deutschland gefertigt, wobei die Neptun Werft einen Großteil der Arbeiten übernimmt. Zudem laufen Verhandlungen über eine zusätzliche Plattform mit derselben Leistung von 2 Gigawatt, die NSORe potenziell weitere Aufträge im Volumen von rund 2,5 Milliarden Euro einbringen könnte. Auch die Komponenten für diese neue Plattform würden in Rostock-Warnemünde produziert.
Das Projekt folgt auf einen großen Auftrag des Netzbetreibers 50Hertz für Offshore-Wind-Anbindungen. Es soll in Mecklenburg-Vorpommern bei den beteiligten Unternehmen und ihren Zulieferern mehr als 500 langfristige Arbeitsplätze schaffen.
Die neuen Umrichter-Plattformen entsprechen dem aktuellen 2-Gigawatt-Standard und stärken die Kapazitäten Deutschlands, Offshore-Windenergie effizient zu übertragen. Gleichzeitig unterstützt das Vorhaben die regionale Industrie und sichert Arbeitsplätze in der Region.






