Rigterink nutzt KI-Tool für schnelleren Umstieg auf Elektro-Lkw bis 2029
Herbert RennerRigterink nutzt KI-Tool für schnelleren Umstieg auf Elektro-Lkw bis 2029
Rigterink Logistics Group setzt AI-gestütztes Tool ein, um Umstieg auf E-Lkw zu beschleunigen
Die Rigterink Logistics Group nutzt ein AI-basiertes Werkzeug, um ihre Umstellung auf Elektro-Lkw voranzutreiben. Das Unternehmen, das über 400 Sattelzugmaschinen betreibt, arbeitet dafür mit der LOTS Group zusammen, um eine intelligente Einführung von emissionsfreien Fahrzeugen zu planen. Ziel ist es, innerhalb der nächsten fünf Jahre 50 weitere Lkw zu elektrifizieren – mit Fokus auf wichtige Standorte in den Niederlanden, Deutschland und Belgien.
Das Tool mit dem Namen Pathfinder unterstützt Speditionen dabei, Güterströme zu analysieren und die besten Routen für die Elektrifizierung zu identifizieren. Entwickelt von der LOTS Group, bewertet es reale Transportdaten, Reichweiten von Batterien und Lademöglichkeiten, um praxistaugliche Umstellungspläne zu erstellen.
Rigterink wendet Pathfinder nun auf die eigenen Abläufe an und nutzt dabei echte Logistikmuster, um den Einsatz von E-Lkw zu optimieren. Das System ermöglicht es dem Unternehmen, verschiedene Einführungsszenarien zu testen und einen standardisierten Prozess für künftige Elektrifizierungsprojekte zu entwickeln.
Über die Modernisierung der eigenen Flotte hinaus möchte Rigterink seinen Kunden zeigen, wie realistisch elektrischer Transport ist. Durch datengestützte Routenpläne, Volumenprognosen und gestaffelte Zeitpläne will das Unternehmen Nachhaltigkeit für Spediteure greifbarer machen.
Die Partnerschaft mit der LOTS Group zielt auf skalierbare Lösungen für eine nachhaltige Lebensmittellogistik ab. Johan Palmqvist, Geschäftsführer der LOTS Group, sieht in der Zusammenarbeit einen entscheidenden Schritt, um allgemeine Elektrifizierungsziele in klare, umsetzbare Maßnahmen zu überführen.
In den kommenden fünf Jahren wird Rigterink 50 zusätzliche Fahrzeuge elektrifizieren – mit Priorität auf dem Hauptsitz in Barneveld, den Standorten Duisburg und Hamburg sowie den Operations in der Nähe von Antwerpen. Der AI-gestützte Ansatz hilft dem Unternehmen, Batteriegrenzen, Ladeinfrastruktur und reale Logistikanforderungen in Einklang zu bringen. Dieser strukturierte Wandel soll Emissionen senken, ohne die Zuverlässigkeit der Frachtdienste zu beeinträchtigen.






