Schnelle Radverbindung zwischen Braunschweig, Salzgitter und Wolfenbüttel nimmt Form an
Catrin KabusSchnelle Radverbindung zwischen Braunschweig, Salzgitter und Wolfenbüttel nimmt Form an
Die Pläne für eine schnelle Radverkehrsverbindung zwischen Braunschweig, Salzgitter und Wolfenbüttel nehmen Gestalt an. Das Vorhaben zielt darauf ab, die Fahrradzeiten auf das Niveau des Autoverkehrs zu verkürzen und so Klimaziele sowie die Verkehrswende zu unterstützen. Seit dem vergangenen Herbst prüft ein Planungsbüro mögliche Routen.
Die Städte Braunschweig, Salzgitter und Wolfenbüttel arbeiten gemeinsam mit dem Regionalverband Großraum Braunschweig an dem Projekt. Erste Routenvorschläge wurden nun erarbeitet, wobei der Fokus auf Strecken zwischen dem Europaplatz und der Autobahn A 39 sowie auf Stadtteilen wie Gartenstadt, Melverode, Rüningen, Leiferde und Stöckheim liegt.
Bei der ersten öffentlichen Bürgerbeteiligung im Frühjahr 2025 gingen über 300 Anregungen und Hinweise von Anwohnerinnen und Anwohnern ein. Diese fließen in die nächste Planungsphase ein.
Ein Workshop für die lokale Bevölkerung findet am Dienstag, dem 23. Juni, um 18:00 Uhr in der Raabeschule (Standort Stöckheim), Siekgraben 46, statt – die Türen öffnen bereits um 17:30 Uhr. Ziel der Veranstaltung ist es, gemeinsam mit den Teilnehmenden eine bevorzugte Route für die Radverbindung auszuwählen. Weitere Informationen zum Projekt gibt es auf der Website des Regionalverbands Großraum Braunschweig.
Die zweite Runde der öffentlichen Beteiligung startet in Kürze und basiert auf den erarbeiteten Routenvorschlägen. Der Workshop bietet Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich direkt in den Auswahlprozess einzubringen. Das Projekt bleibt damit auf Kurs, um die Radinfrastruktur in der Region nachhaltig zu verbessern.






