Sieben niedersächsische Museen erhalten das begehrte Museumsgütesiegel
Catrin KabusSieben niedersächsische Museen erhalten das begehrte Museumsgütesiegel
Sieben Museen in Niedersachsen haben das renommierte Museumsgütesiegel erhalten. Die Auszeichnungen wurden im Rahmen einer Feierstunde in der Turbinenhalle des Nordwestdeutschen Museums für Industriekultur überreicht. Die Anerkennung folgt auf ein zweijähriges, strenges Bewertungsverfahren.
Die Verleihung fand während der Jahrestagung des Museumsverbands Niedersachsen und Bremen statt. Falko Mohrs, Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, übergab die Preise gemeinsam mit Dr. Johannes Janssen, dem Vorstand der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, und Prof. Dr. Rolf Wiese, dem Vorsitzenden des Museumsverbands.
Das Museumsgütesiegel wird an Einrichtungen verliehen, die hohe Standards erfüllen, die vom Deutschen Museumsbund, ICOM Deutschland und der Konferenz der Landesmuseumsräte festgelegt werden. Seit der Einführung im Jahr 2006 haben 183 Museen diese Auszeichnung erhalten. Die neu zertifizierten Häuser, darunter das Osnabrücker Museumsquartier, dürfen das Siegel nun für die nächsten sieben Jahre führen.
Nils-Arne Kässens, Direktor des Osnabrücker Museumsquartiers, betonte, wie der Zertifizierungsprozess das Team enger zusammengebracht habe. Gleichzeitig habe er die konzeptionellen Grundlagen der Museumsabteilungen gestärkt. Dr. Janssen lobte die sieben Museen für ihr Engagement bei der Verbesserung von Strukturen und Programmen.
Wolfgang Beckermann, Erster Stadtrat, ergänzte, dass nun der Fokus darauf liege, das vorhandene Wachstumspotenzial voll auszuschöpfen. Minister Mohrs unterstrich die Bedeutung von Museen als unverzichtbare Säulen der Kulturlandschaft und erklärte, das Siegel trage dazu bei, die Museumsarbeit in der gesamten Region voranzubringen.
Die Zertifizierung stellt für die sieben Museen einen bedeutenden Erfolg dar. Ihr Erfolg ist das Ergebnis jahrelanger Selbstbewertung, Beratung und Weiterentwicklung. Mit dem Siegel werden diese Einrichtungen ihre Rolle im Kulturbereich in den kommenden sieben Jahren weiter ausbauen.






