Solingens Innenstadt vor radikaler Neugestaltung – doch der Zeitplan ist knapp
Herbert RennerSolingens Innenstadt vor radikaler Neugestaltung – doch der Zeitplan ist knapp
Solingens Innenstadt steht vor einem großen Umbruch
In den kommenden Jahren wird die Solinger Innenstadt grundlegend umgestaltet. Das Projekt ist eine zentrale Herausforderung für die lokalen Behörden – und stößt bereits auf breite politische Unterstützung, insbesondere bei der Neugestaltung des Fronhof-Platzes.
Bezirksbürgermeister Dirk Errestink räumte ein, dass die Fortschritte seit 2019 nur zögerlich verlaufen seien. Die vergangenen Jahre bezeichnete er als weitgehend „verloren für die Entwicklung der Innenstadt“. Sichtbare Veränderungen habe es in dieser Zeit kaum gegeben.
Errestink betonte, dass die Erarbeitung eines Masterplans Zeit brauche. Eine schnelle Lösung schloss er aus und machte deutlich, dass keine Arbeiten am Fronhof beginnen werden, bevor eine umfassende Strategie für die gesamte Innenstadt vorliegt. Die endgültigen Förderanträge im Rahmen des Integrierten Städtischen Entwicklungskonzepts (ISEK) müssen bis zum Herbst eingereicht werden.
Trotz der Verzögerungen sieht Errestink erste Anzeichen für einen Neuanfang. Er hofft, dass die Bürgerbeteiligung der Innenstadt in den kommenden Jahren neuen Schwung verleihen wird. Auch die Initiative Mitteschmiede, vertreten durch Guido Eusani, hat sich aktiv in die Diskussionen eingebracht.
Die Umgestaltung des Fronhofs wird vom politischen Zentrum des Stadtrats nachdrücklich unterstützt. Doch bevor mit dem Bau begonnen werden kann, muss ein Gesamtkonzept stehen. Die Förderfristen setzen die Verantwortlichen zusätzlich unter Zeitdruck.






