Soltau plant 120-Meter-Tunnel unter Bahn-Gleisen für besseren Verkehrsfluss
Alex TintzmannSoltau plant 120-Meter-Tunnel unter Bahn-Gleisen für besseren Verkehrsfluss
Endlich Bewegung bei der lang ersehnten Lösung für Staus am Bahnübergang Walsroder Straße in Soltau
Nach Jahren der Planung hat die Stadt jetzt Entwürfe für einen 120 Meter langen Straßentunnel unter den Gleisen der Deutschen Bahn in Soltau vorgestellt. Das Projekt soll Höhenbeschränkungen beseitigen und den Verkehrsfluss für alle Fahrzeuge verbessern.
Die Finanzierung steht nun: Bund, Land und Deutsche Bahn tragen jeweils ein Drittel der Kosten. Stadtvertreter unter der Leitung von Amtsleiterin Lorena Boy zeigen sich zuversichtlich, die engen Zeitvorgaben einhalten zu können.
Der Tunnel wird 120 Meter lang sein, beginnt kurz hinter dem Rühberg und mündet vor der Tetendorfer Straße wieder an die Oberfläche. Diese Trasse gewährleistet eine reibungslose Verbindung für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger. Die Konstruktion reicht bis zu sieben Meter in die Tiefe – zwei Meter für die Gleise und Leitungen der Deutschen Bahn, weitere fünf Meter sorgen für ausreichend Durchfahrtshöhe auch für große Fahrzeuge.
Doch die Stadt steht vor großen Herausforderungen: Verkehrsumleitungen müssen geplant, sichere Wege geschaffen und die Zufahrt zu Anliegergrundstücken an der Walsroder Straße aufrechterhalten werden. Trotz dieser Hürden bleiben die Verantwortlichen entschlossen, die Tunnel-Lösung umzusetzen. Ein Treffen mit allen Beteiligten im Januar soll die nächsten Schritte koordinieren.
Das Projekt markiert einen Wendepunkt nach Jahren der Verzögerungen. Mit gesicherter Finanzierung und genehmigten Plänen rückt die Umsetzung nun in greifbare Nähe. Die Stadt betont, wie wichtig es ist, den Zeitplan einzuhalten, um Belastungen für Anwohner und Unternehmen so gering wie möglich zu halten.
Nach Fertigstellung wird der Tunnel Höhenbarrieren für Fahrzeuge beseitigen und Staus am Bahnübergang reduzieren. Unter Federführung der Stadtverwaltung laufen die Vorbereitungen für die nächste Planungsphase Anfang kommenden Jahres. Nach Abschluss des Projekts sollen Verkehrsfluss und Sicherheit in der Region deutlich verbessert werden.