15 April 2026, 14:36

Sommerzeit 2023: Wer verliert eine Stunde Lohn – und wer nicht?

Balkendiagramm, das wöchentliche Arbeitsstunden von Menschen zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Sommerzeit 2023: Wer verliert eine Stunde Lohn – und wer nicht?

Am 28. auf den 29. März 2023 werden die Uhren auf Sommerzeit umgestellt – und das bedeutet für viele eine Stunde weniger Schlaf. Doch die Zeitumstellung wirft auch Fragen zu Löhnen und Arbeitszeiten auf. Für Arbeitgeber und Beschäftigte gelten je nach Vertrag und Betriebsvereinbarungen unterschiedliche Regeln.

Um 2 Uhr nachts am 29. März springt die Uhr von 1:59 Uhr direkt auf 3:00 Uhr, sodass die Nacht um eine Stunde kürzer ausfällt. Wer in dieser Schicht arbeitet, muss trotzdem bis zum regulären Ende bleiben – obwohl tatsächlich eine Stunde weniger gearbeitet wird.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Für Akkord- oder Stundenlöhnende könnte das einen geringeren Lohnausweis bedeuten, es sei denn, Tarifverträge oder Arbeitsverträge sehen eine Regelung für solche Fälle vor. Festangestellte mit Gehaltsbezügen erhalten dagegen keine Kürzung. Überstundenregelungen bleiben bestehen, und Arbeitgeber dürfen die fehlende Stunde nicht einfach nacharbeiten lassen – außer, betriebliche Vereinbarungen oder Verträge erlauben es ausdrücklich.

Im Oktober wird die Uhr dann wieder zurückgestellt: In der Nacht vom 24. auf den 25. Oktober 2023 gibt es eine zusätzliche Stunde. Doch auch hier hängt die Bezahlung von bestehenden Absprachen ab.

Die Zeitumstellung wirkt sich je nach Beschäftigungsverhältnis unterschiedlich auf den Lohn aus. Stundenlöhnende könnten eine Stunde verlieren, sofern ihr Vertrag sie nicht absichert. Arbeitgeber müssen sich an Überstundenregeln halten – sofern keine Sonderklauseln greifen. Die nächste Umstellung im Oktober kehrt den Vorgang um, doch die Lohnfragen bleiben dieselben.

Quelle