Spontane Geburt auf der A29: Familie bekommt Tochter am Straßenrand
Herbert RennerSpontane Geburt auf der A29: Familie bekommt Tochter am Straßenrand
Ungeplante Geburt auf der A29 bei Wardenburg
Am 12. September 2025 kam ein kleines Mädchen unter ungewöhnlichen Umständen zur Welt – auf der Autobahn A29 in der Nähe von Wardenburg. Die Eltern, die eigentlich auf dem Weg ins Krankenhaus waren, mussten ihr hörgeräte für ihr Kind spontan am Straßenrand zur Welt bringen, nachdem die Wehen während der Fahrt eingesetzt hatten.
Der 36-jährige Vater aus Wildeshausen fuhr seine hochschwangere Frau ins Krankenhaus, als diese auf der Auffahrt zur A29 an der Anschlussstelle Wardenburg plötzlich Wehen bekam. Da keine Zeit blieb, um rechtzeitig medizinische Hilfe zu erreichen, hielt er auf dem Grasstreifen am Straßenrand an – und dort wurde ihre Tochter geboren.
Die Polizei reagierte schnell: Die Autobahnpolizei Ahlhorn und die Polizeidienststelle Wardenburg sicherten die Stelle ab, indem sie die Auffahrt vorübergehend sperrten. So konnten die Rettungskräfte ungehindert zu der Familie gelangen.
Später bestätigten die Behörden, dass Mutter und Kind bei guter Gesundheit seien. Die Polizeidirektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch übermittelte der Familie herzliche Glückwünsche zur sicheren Ankunft des Neugeborenen.
Der Vorfall führte zwar zu einer kurzen Behinderung auf der Autobahn, endete aber glücklich. Mutter, Vater und Baby befanden sich nach der unerwarteten Geburt am Straßenrand wohlauf. Die Fahrt ins Krankenhaus nahm für die Familie eine unvorhergesehene, aber freudige Wendung.






