Steuerbonus für Handwerker droht zu fallen – was das für Haushalte bedeutet
Gerdi BaumSteuerbonus für Handwerker droht zu fallen – was das für Haushalte bedeutet
Die deutsche Regierungskoalition prüft derzeit die Abschaffung einer Steuervergünstigung für Handwerksleistungen im Haushalt. Derzeit können Haushalte bis zu 1.200 Euro pro Jahr für handwerkliche Dienstleistungen von der Steuer absetzen. Die mögliche Streichung dieses Anreizes hat unter Abgeordneten und Unternehmen Diskussionen ausgelöst.
Die bestehende Steuerermäßigung ermöglicht es privaten Haushalten, 20 Prozent der förderfähigen Handwerkskosten von der Einkommensteuer abzusetzen. Der Vorteil ist auf maximal 6.000 Euro an Ausgaben pro Jahr begrenzt, was einem Abzug von bis zu 1.200 Euro entspricht. Das Ziel der Regelung ist es, Haushaltsreparaturen und Sanierungen finanziell attraktiver zu gestalten.
Bevor eine Entscheidung fällt, treffen sich Koalitionsabgeordnete mit Wirtschaftsverbänden, um die Auswirkungen einer Abschaffung der Förderung auf Handwerker und Hausbesitzer zu erörtern. Unterdessen behaupten führende Mitglieder der oppositionellen CDU/CSU-Bundestagsfraktion, sie seien über mögliche Pläne zur Streichung der Steuervergünstigung nicht informiert worden.
Das Bundesfinanzministerium hat sich bisher nicht offiziell zu dem Thema geäußert. Diese Zurückhaltung lässt die Zukunft des Steuerbonus vorerst ungewiss erscheinen.
Sollte die Steuervergünstigung tatsächlich entfallen, würden Haushalte einen finanziellen Vorteil von bis zu 1.200 Euro pro Jahr verlieren. Die Entscheidung könnte auch Handwerker treffen, die auf Aufträge aus dem Bereich der Haushaltsmodernisierung angewiesen sind. Das weitere Vorgehen hängt von den internen Beratungen der Koalition sowie dem Feedback der Branchenvertreter ab.






