Tagebücher eines Wiesbadener Bürgers enthüllen bewegte Geschichte zwischen Kaiserreich und NS-Zeit
Catrin KabusTagebücher eines Wiesbadener Bürgers enthüllen bewegte Geschichte zwischen Kaiserreich und NS-Zeit
Öffentlicher Vortrag beleuchtet das Leben eines Wiesbadener Bürgers in bewegter Zeit
Am Sonntag, dem 12. Oktober 2025, wirft eine kostenlose öffentliche Matinee einen Blick auf das Leben eines Wiesbadener Bürgers während einer turbulenten Phase der deutschen Geschichte. Der lokale Historiker Ralf A. Gmelin präsentiert im Stadtmuseum am Marktplatz die persönlichen Aufzeichnungen seines Großvaters. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe Lokalhistoriker – 4. Staffel und beginnt um 11:00 Uhr.
Unter dem Titel "1940. Die versunkene bürgerliche Welt" stehen die Tagebücher und Reflexionen von Hans Gmelin im Mittelpunkt. Seine Manuskripte spannen einen Bogen über drei prägende Epochen: die Kaiserzeit, die Weimarer Republik und die frühen Jahre der NS-Herrschaft. Ralf A. Gmelin lässt die zeitgenössischen Aufzeichnungen Revue passieren und gibt so Einblick in den Alltag und das Denken eines bürgerlichen Bürgers jener Jahre.
Der Vortrag findet im zentral gelegenen Stadtmuseum am Wiesbadener Marktplatz statt. Die Veranstalter bestätigten, dass der Eintritt frei ist und keine Voranmeldung erforderlich sei. Die Besucher erwarten Auszüge aus Hans Gmelins Schriften – wie genau die lokale bürgerliche Gesellschaft seine Aufzeichnungen prägte, bleibt jedoch undokumentiert.
Die Matinee bietet die Gelegenheit, historische Dokumente aus einer persönlichen Perspektive zu erleben. Die von seinem Enkel bewahrten Manuskripte Hans Gmelins werden erstmals in voller Länge vorgestellt. Die Veranstaltung bildet den jüngsten Beitrag der laufenden Reihe des Museums zur regionalen Geschichte.






