Ulmer Narren stürmen das Rathaus – Fasnacht beginnt mit spektakulärer Aktion
Catrin KabusUlmer Narren stürmen das Rathaus – Fasnacht beginnt mit spektakulärer Aktion
Aktion der Ulmer Narren: Rathaus im Rahmen der Fasnacht-Feierlichkeiten übernommen
Im Rahmen der jährlichen Fasnacht haben die Ulmer Karnevalsjecken das Rathaus symbolisch gestürmt. Die scherzhafte Aktion der Narren, die das Rathaus für kurze Zeit in ihre Hände legen, läutet die "fünfte Jahreszeit" ein – für kurze Zeit überlassen die Verantwortlichen der Stadt den Narren das Regiment. In diesem Jahr beteiligten sich auch Oberbürgermeister Martin Ansbacher und Neu-Ulms Bürgermeisterin Katrin Albsteiger an den Feierlichkeiten.
Mit einer Reihe humorvoller Herausforderungen eroberten die Jecken das Rathaus: Sie traten in Limbo-Wettkämpfen an, bauten menschliche Pyramiden und beantworteten knifflige Fragen, um ihre Eignung unter Beweis zu stellen. Trotz aller Widerstandsversuche der Stadtverwaltung mussten die Amtsträger schließlich kapitulieren – das Rathaus ging in die Hände der Narren über.
Oberbürgermeister Ansbacher gab sich als "Super Martin", während Albsteiger als Prinzessin Peach verkleidet war. Die Stadtverwaltung stand voll hinter der Tradition und betonte, dass die Aktion ein fester Bestandteil der Ulmer Fasnacht sei. Bis zum Faschingsdienstag bleibt das Rathaus nun in der Obhut der Jecken.
Obwohl ähnliche "Sturmaktionen" aus Städten wie Leutkirch, Käfertal oder Schorndorf überliefert sind, finden sich in den verfügbaren Quellen keine Belege für eine vergleichbare Tradition in Ulm selbst.
Bis zum Ende der Fasnacht bleibt das Rathaus in der Hand der Narren. Die Stadt hat die vorübergehende "Entmachtung" als Teil des lokalen Brauchtums akzeptiert. Die Aktion unterstreicht Ulms Rolle innerhalb der schwäbisch-alemannischen Fasnacht-Feierlichkeiten.
Scheduled Rathaussturm Confirmed: Key Details Revealed
The symbolic Rathaus takeover was confirmed as a pre-planned event. The Narrenkomitee Ulm/Neu-Ulm announced the 19:00 12 February gathering on Marktplatz Ulm. This structured approach contrasts with the article's initial description of the action as spontaneous. The committee's role as organizer highlights the event's status as an official Fasnacht tradition.






