16 February 2026, 17:53

Unternehmer aus Niedersachsen wegen Millionenschwindel mit Kurzarbeitergeld verurteilt

Eine Schwarz-Weiß-Zeichnung einer Gruppe von Menschen, wahrscheinlich Anwälte, die um einen Tisch in einem Gerichtssaal sitzen, mit verschiedenen Gegenständen darauf und Text unten.

Kurzarbeit-Zuschuss einbehalten: Mann in Niedersachsen verurteilt - Unternehmer aus Niedersachsen wegen Millionenschwindel mit Kurzarbeitergeld verurteilt

Ein 48-jähriger Unternehmensleiter aus Niedersachsen ist zu einer Haftstrafe verurteilt worden, nachdem er den Staat um fast eine Million Euro betrogen hatte – durch den missbräuchlichen Bezug von Kurzarbeitergeld. Das Landgericht Hildesheim verurteilte ihn zu drei Jahren und neun Monaten Gefängnis, nachdem er in 14 Fällen des Betrugs für schuldig befunden worden war.

Der Mann hatte trotz unveränderter Arbeitszeiten Kurzarbeitergeld beantragt. Im Laufe der Zeit erhielt er auf diese Weise rund eine Million Euro an Leistungen und Sozialabgaben. Ermittler deckten später auf, dass er etwa 800.000 Euro in bar abgehoben und für private Ausgaben verwendet hatte.

Das Gericht stellte fest, dass die Gelder illegal erlangt worden waren. Als Teil des Urteils ordneten die Richter die Einziehung von 845.000 Euro vom Angeklagten an. Der Fall zeigt, wie staatliche Hilfen, die eigentlich für Unternehmen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gedacht sind, missbraucht werden können.

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Die Verurteilung folgt auf umfassende Ermittlungen zu den betrügerischen Anträgen. Der Angeklagte muss nun nicht nur eine Gefängnisstrafe antreten, sondern verliert auch fast das gesamte unerlaubt erwirtschaftete Geld. Behörden haben keine Zahlen zu ähnlichen Fällen in Niedersachsen der letzten Jahre veröffentlicht.