Verbraucherzentrale warnt: Darauf müssen Sie beim Rückgeben von Artikeln am Black Friday achten
Alex TintzmannVerbraucherzentrale warnt: Darauf müssen Sie beim Rückgeben von Artikeln am Black Friday achten
Verbraucherzentrale warnt: Worauf Sie bei Rückgaben zum Black Friday achten müssen
Teaser: Die Aktionstage rund um den Black Friday sind traditionell die umsatzstärkste Zeit des Jahres.
- November 2025, 10:30 Uhr
Stichworte: Finanzen, Einzelhandel, Wirtschaft
Der Black Friday und der Cyber Monday 2025 werden voraussichtlich Millionen deutsche Kundinnen und Kunden anlocken – trotz eines leichten Rückgangs der prognostizierten Umsätze. Der Handelsverband Deutschland (HDE) schätzt die Einnahmen auf 5,8 Milliarden Euro, was 2 Prozent weniger sind als im Vorjahr. Dennoch bleibt die Sorge vor Online-Betrug groß: Jeder vierte Verbraucher ist hierzulande bereits Opfer von Betrugsmaschen geworden.
Vor dem Einkaufsansturm warnt die Schufa vor der zunehmenden Gefahr gefälschter Online-Shops. Diese täuschen Käufer mit scheinbaren Angeboten, liefern die bestellten Waren jedoch nie. Die Daten zeigen: 26 Prozent der deutschen Verbraucher haben bereits Erfahrungen mit Online-Betrug gemacht, wobei 32 Prozent allein auf Fake-Shops hereingefallen sind.
Die Verbraucherzentrale Niedersachsen rät Kundinnen und Kunden, bei Rücksendungen besonders vorsichtig zu sein. Sie empfiehlt, Rückgaben mit Fotos oder Videos zu dokumentieren, um sich im Streitfall abzusichern. Zudem sollten Verbraucher die gesetzliche Widerrufsfrist einhalten, da Händler danach oft strengere Rückgabebedingungen durchsetzen. Trotz der Risiken bleibt das Interesse an Black-Friday-Angeboten ungebrochen: Rund 40 Prozent der Deutschen planen, während der Aktion einzukaufen – vor allem jüngere Käufer sind dabei besonders aktiv. Mehr als die Hälfte der Generation Z und der Millennials geben an, teilnehmen zu wollen, angelockt von Rabatten und Sonderaktionen.
Mit erwarteten Umsätzen von 5,8 Milliarden Euro bleiben der Black Friday und der Cyber Monday 2025 damit bedeutende Einkaufsereignisse. Doch die Betrugsgefahr und strengere Rückgaberegeln erfordern von den Käufern erhöhte Aufmerksamkeit. Die Behörden fordern weiterhin bessere Schutzmaßnahmen, da die Zahl der Online-Betrugsfälle steigt.






