Verkehrskontrollen in Leibertingen: 20 Autofahrer mit gravierenden Verstößen erwischt
Alex TintzmannVerkehrskontrollen in Leibertingen: 20 Autofahrer mit gravierenden Verstößen erwischt
Verkehrskontrollen in Leibertingen und Gammertingen führen zu Bußgeldern und juristischen Konsequenzen für fast 20 Autofahrer und Fahrzeugbesitzer
Bei den Kontrollen deckten Beamte eine Reihe von Verstößen auf – von fehlendem Versicherungsschutz bis hin zu mangelnder Verkehrssicherheit der Fahrzeuge.
Zu den schwerwiegendsten Vergehen zählte ein defekter Autotransporter, während ein Geflügellaster ungesicherte Tierkäfige ohne die erforderliche Zulassung beförderte.
Den Anfang machte ein 19-Jähriger, der in Pfullendorf mit einem E-Scooter unterwegs war. Das Fahrzeug verfügte über keine gültige Versicherung, sondern nur über einen abgelaufenen Aufkleber aus dem Vorjahr. Die Polizei stoppte den Fahrer sofort und erteilte ein Weiterfahrverbot. Ihm drohen nun Anklagen wegen Verstößen gegen die Pflichtversicherung. Auch der Halter des Scooters, der die Fahrt ermöglicht hatte, muss mit rechtlichen Folgen rechnen.
Anschließend stellten die Beamten fest, dass ein Geflügeltransporter ungesicherte Käfige mit lebenden Tieren beförderte. Dem Fahrer fehlte zudem die notwendige Genehmigung für den Tiertransport, was zu weiteren Sanktionen führte.
Acht Fahrzeugbesitzer hatten die vorgeschriebene Hauptuntersuchung um mehr als acht Monate überzogen. Ein weiterer Autotransporter wurde wegen schwerer technischer Mängel stillgelegt. Zwei Fahrer ohne deutschen Wohnsitz mussten zur Deckung möglicher Prozesskosten sofortige Sicherheitsleistungen erbringen.
Die Kontrollen förderten zudem zahlreiche Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten zutage. Einige Autofahrer hatten die zulässige Anhängelast überschritten, was die Liste der dokumentierten Vergehen verlängerte.
Die Aktion führte zu Bußgeldern, Strafverfügungen und gerichtlichen Verfahren gegen die Betroffenen. Fast 20 Personen müssen nun mit Konsequenzen rechnen – von Geldstrafen bis hin zu Klageverfahren. Die Behörden kündigten an, bei Bedarf weitere Maßnahmen zur Durchsetzung der Vorschriften zu ergreifen.






