VfL Wolfsburg läuft mit VW-Mitarbeitern ein – und setzt ein Zeichen für Tradition und Zusammenhalt
Gerdi BaumAbstiegskampf: Wolfsburg startet mit VW-Arbeitern - VfL Wolfsburg läuft mit VW-Mitarbeitern ein – und setzt ein Zeichen für Tradition und Zusammenhalt
VfL Wolfsburg ändert symbolisch seine Vor-Spiel-Routine für das kommende Duell gegen den FC Augsburg: Statt wie üblich mit Kinder-Maskottchen werden die Spieler gemeinsam mit Werksmitarbeitern von Volkswagen auf den Platz laufen. Die Geste steht im Zeichen des Hand in Hand-Aktionstags und unterstreicht die enge Verbindung des Vereins mit dem Automobilkonzern.
Abseits des Platzes kämpft die Mannschaft mit Verletzungspech und einer personellen Neuigkeit im Trainerstab. Cheftrainer Daniel Bauer kehrt nach einer Krankheit zurück, während Mittelfeldspieler Patrick Wimmer wegen einer Oberschenkelverletzung weiterhin ausfällt.
Die traditionelle Begleitung durch Kinder wird für dieses Spiel durch Beschäftigte des Volkswagen-Werks Wolfsburg ersetzt. Die Aktion ist Teil der Hand in Hand-Kampagne und würdigt die langjährige Partnerschaft zwischen dem VfL und dem Mutterkonzern VW. Solche symbolträchtigen Gesten haben seit 2021 im europäischen Fußball an Bedeutung gewonnen – Ligen wie die Premier League, La Liga oder die Serie A setzen ebenfalls auf ähnliche Choreografien vor Anpfiff. Allerdings variieren Häufigkeit und Ausgestaltung solcher Rituale je nach Verein und Wettbewerb.
Verletzungsbedingt muss Patrick Wimmer aufgrund einer Muskelzerrung im linken Oberschenkel passen; wann er zurückkehrt, steht noch nicht fest. Unterdessen wird Cheftrainer Daniel Bauer nach überstandener Erkrankung wieder an der Seitenlinie erwartet.
Der VfL Wolfsburg, der vollständig im Besitz von Volkswagen steht, verbindet seit jeher unternehmerische und gesellschaftliche Initiativen mit seinen Spieltagsbräuchen. Die aktuelle Aktion setzt diese Tradition fort und verknüpft sportlichen Wettbewerb mit einem Verweis auf die industriellen Wurzeln des Clubs.
Beim Einlauf werden die Profis von Werksangehörigen begleitet. Bauers Rückkehr gibt der Mannschaft nach seiner Abwesenheit wieder Kontinuität, während Wimmers Fehlen eine Lücke im Mittelfeld hinterlässt. Die Inszenierung spiegelt dabei nicht nur die corporate Identity des Vereins wider, sondern auch seine Rolle in der größeren Tradition des Fußballs, soziale Botschaften auf dem Platz sichtbar zu machen.






