Volkswagen wandelt 370 befristete Verträge in Festanstellungen um – nach rechtlicher Prüfung
Alex TintzmannVolkswagen wandelt 370 befristete Verträge in Festanstellungen um – nach rechtlicher Prüfung
Volkswagen wurde angewiesen, rund 370 befristete Arbeitsverträge in unbefristete Anstellungen umzuwandeln. Die Entscheidung folgt einer rechtlichen Prüfung der Beschäftigungsbedingungen am Unternehmensregister. Die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollten ursprünglich Mitte April das Unternehmen verlassen, bleiben nun jedoch auf unbestimmte Zeit.
Das Problem war vergangene Woche nach einer internen Untersuchung bekannt geworden. Dabei stellte sich heraus, dass die im Jahr 2024 verlängerten Verträge keine ausreichende rechtliche Grundlage für eine weitere befristete Verlängerung boten. In der Folge wurden die Arbeitsverhältnisse nach Arbeitsrecht in unbefristete Verträge umgewandelt.
Von der Regelung betroffen sind ausschließlich Beschäftigte am Hauptsitz von Volkswagen. Das Unternehmen hat zugesagt, alle betroffenen Mitarbeiter über ihre neuen Positionen innerhalb der Organisation zu informieren.
Um ähnliche Vorfälle künftig zu vermeiden, hat Volkswagen neue Maßnahmen eingeführt. Diese Schritte sollen sicherstellen, dass künftige Vertragsverlängerungen den handelsrechtlichen Anforderungen entsprechen.
Die 370 Beschäftigten bleiben damit über das ursprüngliche Austrittsdatum im April hinaus bei Volkswagen. Ihre Verträge haben nun unbefristeten Status, was ihre langfristige Position im Unternehmen sichert. Zudem hat das Unternehmen seine Prozesse überarbeitet, um weitere Compliance-Probleme zu verhindern.






