31 May 2026, 02:26

Warnstreiks am Frauentag: ver.di kämpft für faire Löhne in Pflege und Sozialberufen

Warnstreik in Kindergärten

Warnstreiks am Frauentag: ver.di kämpft für faire Löhne in Pflege und Sozialberufen

Die Gewerkschaft ver.di hat Warnstreiks zum Internationalen Frauentag angekündigt. Mit der Aktion will sie ihre Forderungen nach fairen Löhnen und besseren Arbeitsbedingungen in Pflege- und Sozialberufen unterstreichen. In mehreren Städten, darunter Hannover, Bremen und Wolfsburg, wird protestiert werden.

An den Streiks beteiligen sich tausende Beschäftigte aus sozialen und bildungsnahen Einrichtungen. Allein in Niedersachsen sind rund 20.000 Erzieherinnen und Erzieher in Kitas, 8.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kinder- und Jugendhilfe sowie 2.100 Fachkräfte in der Behindertenhilfe betroffen. Auch in Bremen ist die Beteiligung hoch: Hier streiken 2.200 Kita-Beschäftigte, 400 Mitarbeiter aus der Behindertenhilfe und 64 Angestellte der Kinder- und Jugendhilfe.

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Der Internationale Frauentag wurde bewusst gewählt, um auf die Notwendigkeit gleichberechtigter Anerkennung für Sozial- und Pflegeberufe aufmerksam zu machen. Die Gewerkschaft betont, dass faire Löhne entscheidend sind, um Fachkräfte zu halten und neue Kräfte zu gewinnen. Ohne Verbesserungen drohten dem Sektor massive Personalengpässe, warnt ver.di.

Geplant sind Kundgebungen in Hannover, Bremen, Wolfenbüttel, Wolfsburg, Oldenburg, Osnabrück und Schortens. Im Mittelpunkt der Forderungen stehen höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen für Beschäftigte in sozialen und pädagogischen Berufen.

Die Warnstreiks werden in mehreren Regionen zu Einschränkungen führen. Beschäftigte in Kitas, der Behindertenhilfe und der Jugendhilfe fordern unverzügliche Veränderungen. Das Ergebnis der Proteste könnte die künftigen Tarifverhandlungen in der Branche prägen.

Quelle