19 June 2026, 22:21

Warnstreiks in der Süßwarenbranche: Beschäftigte fordern 5,8 Prozent mehr Lohn

Weltcup-Chipkrise? Lorenz' Produktion und Logistik stillstehen

Warnstreiks in der Süßwarenbranche: Beschäftigte fordern 5,8 Prozent mehr Lohn

Beschäftigte in Deutschlands Süßwarenbranche beginnen mit Warnstreiks für höhere Löhne

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) fordert eine Lohnerhöhung von 5,8 Prozent, während die Arbeitgeber ein deutlich geringeres Angebot vorgelegt haben. Der erste Ausstand begann am Freitagmorgen bei Lorenz Snacks in Hankensbüttel.

Der Streik bei der Lorenz Snacks GmbH & Co KG startete am Freitag und soll bis 14 Uhr dauern. Fast alle Mitarbeiter des Standorts beteiligen sich. Damit beginnt die erste Welle von Warnstreiks in der Branche.

Bereits zuvor hatten am 4. Juni rund 200 Beschäftigte des Unternehmens Bahlsen die Arbeit niedergelegt. Die NGG verhandelt derzeit mit dem Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI).

Laut aktuellem Arbeitgeberangebot bliebe das Gehalt zunächst sechs Monate eingefroren. Erst 2026 soll es um 1,9 Prozent steigen, 2027 um weitere 1,5 Prozent. Die Gewerkschaft bezeichnet dieses Angebot als völlig unzureichend. Alexander Nimptsch, NGG-Regionalsekretär, kritisierte, dass die finanzielle Belastung der Beschäftigten damit ignoriert werde.

Die deutsche Süßwarenindustrie ist der viertgrößte Lebensmittelzweig des Landes und beschäftigt rund 60.000 Menschen. Der Warnstreik bei Lorenz Snacks zeigt die wachsende Unzufriedenheit in der Branche. Die Verhandlungen zwischen NGG und BDSI laufen weiter. Die Beschäftigten kämpfen für höhere Löhne, um ihre finanziellen Sorgen zu lindern.

Quelle