Wie der Tag der blöden Nuss aus einer deutschen Firma weltberühmt wurde
Alex TintzmannWie der Tag der blöden Nuss aus einer deutschen Firma weltberühmt wurde
Jedes Jahr am 10. Februar begehen Büros weltweit einen ungewöhnlichen Feiertag: den Tag der blöden Nuss. Diese skurrile Tradition entstand 2015, ins Leben gerufen von der viasion GmbH, einer Personalmarketing-Agentur mit Sitz in Wipperfürth, Deutschland. Das Datum wurde nach einem besonders frustrierenden Arbeitstag gewählt, an dem das Team eine Portion heitere Ablenkung brauchte.
Die Idee stammte direkt von der viasion GmbH – ohne Bezug zu Hans Hachenberg, einem rheinischen Karnevalskünstler, der als Doof Noß bekannt ist. Zwar ist Hachenbergs Figur Teil der regionalen Folklore, doch der Feiertag des Unternehmens steht für sich. Details zu den Ursprüngen und Bräuchen des Tages finden sich noch immer auf der offiziellen Website von viasion sowie in einem Facebook-Beitrag aus dem Jahr 2017.
An diesem Tag sind Mitarbeiter aufgefordert, den Wert kluger und humorvoller Kollegen zu würdigen. Eine verspielte Tradition besteht darin, Nüsse direkt aus der Tüte zu essen – ohne die Mühe, sie zu knacken, für den Fall, dass sie leer sind. Was als interner Scherz begann, verbreitete sich bald weit über Deutschlands Grenzen hinaus.
Schon 2015 hatte der Tag der blöden Nuss internationale Aufmerksamkeit erregt. Heute beteiligen sich Unternehmen weltweit, nutzen den Anlass, um Humor in den Arbeitsalltag zu bringen, und ehren die Menschen, die selbst alltägliche Aufgaben ein wenig heller gestalten.
Der Feiertag bleibt eine heitere Unterbrechung im Arbeitskalender, jedes Jahr am 10. Februar gefeiert. Er erinnert daran, Witz und Kameradschaft unter Kollegen zu schätzen. Was mit einem einzigen frustrierenden Tag begann, ist längst zu einem globalen Moment gemeinsamer Freude geworden.






