Wie Soltau mit dem 'Haus der Möglichkeiten' Kleinstädte neu erfindet
Wie Soltau mit dem 'Haus der Möglichkeiten' Kleinstädte neu erfindet
Das 'Haus der Möglichkeiten' in Soltau endet nach erfolgreicher elfwöchiger Laufzeit
Das Projekt 'Haus der Möglichkeiten' in Soltau ist nach einer erfolgreichen elfwöchigen Laufzeit zu Ende gegangen. Über 1.400 Besucherinnen und Besucher nahmen an der Veranstaltung teil, die innovative Ideen zur Belebung kleiner Städte präsentierte. Trotz Bedenken hinsichtlich der Kosten blicken lokale Verantwortliche und Organisatoren bereits auf künftige Ausgaben in anderen Kommunen voraus.
Initiiert wurde das Projekt von Dr. Ursula Heimann und Anne-Marie Niemeyer, die sich von ähnlichen Initiativen in Großstädten inspirieren ließen. Ihr Ziel war es zu beweisen, dass auch in einer Kleinstadt wie Soltau eine kreative, gemeindeorientierte Ausstellung erfolgreich sein kann. Die Veranstaltung umfasste drei zentrale Ausstellungen, darunter die 'Lösungsausstellung', die 45 internationale Projekte vorstellte, die sich mit städtischen Herausforderungen befassen.
Ein Höhepunkt war die Präsentation 'Schneeballeffekt', bei der zwei Projekte besonders herausstachen: die 'Gemeinschafts-Stadtgärten' aus Portland (2023), die von lokalen Aktivisten vorangetrieben werden, sowie die 'Pop-up-Kulturzentren' aus Braga (2024), eine Initiative der Stadtverwaltung. Beide zeigten, wie kleine, skalierbare Maßnahmen breitere städtische Erneuerungsprozesse anstoßen können. Neben den Ausstellungen fanden 27 Workshops und maßgeschneiderte Führungen statt, die die Besucher in interaktive Diskussionen einbanden.
Eines der beliebtesten Angebote war das Repair-Café, in dem Anwohner defekte Gegenstände zur Reparatur bringen konnten. Aufgrund des großen Erfolgs wird es nun dauerhaft in der Soltauer Kantine weitergeführt. Das Projekt hat insgesamt Zweifel widerlegt, ob eine derart ambitionierte Initiative auch außerhalb von Großstädten funktionieren kann.
Doch bleiben finanzielle Fragen offen. Bürgermeister Olaf Klang und Amtsleiter Daniel Gebelein warnen, dass das Projekt langfristig möglicherweise nicht wirtschaftlich tragbar sei. Mietkosten und Betriebskosten könnten den städtischen Haushalt belasten. Die Organisatoren schlagen vor, künftige Ausgaben in städtischen Gebäuden unterzubringen, um die Ausgaben zu senken.
Trotz dieser Bedenken plant Dr. Heimann bereits eine Fortsetzung in Zeven. Bürgermeister Klang zeigt sich zwar zurückhaltend, glaubt aber, dass die kulturellen und sozialen Vorteile des Projekts dessen Weiterführung für die zukünftige Attraktivität der Stadt rechtfertigen.
Das 'Haus der Möglichkeiten' hat in Soltau bleibende Spuren hinterlassen – das Repair-Café läuft weiter, und über 1.400 Besucher wurden erreicht. Die Organisatoren streben nun an, das Modell in Zeven zu wiederholen, während die Stadtverwaltung die finanziellen Risiken gegen den nachgewiesenen gemeindlichen Nutzen abwägt. Künftige Standorte könnten auf kommunale Immobilien setzen, um die Fixkosten zu reduzieren und die langfristige Machbarkeit zu sichern.
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