10 February 2026, 11:18

Zoll findet versteckte Schusswaffe und Munition auf der A30

Ein Polizist in Uniform und Mütze steht in einem Flughafen-Terminal und hält eine Waffe, umgeben von Menschen und Gepäckwagen, Stangen, Texttafeln, Deckenleuchten und Glaswänden im Hintergrund.

Zoll findet versteckte Schusswaffe und Munition auf der A30

Zollbeamte in Deutschland haben bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle auf der Autobahn A30 eine Schusswaffe sowie Munition sichergestellt. Der Fund führte zu einem Strafverfahren, nachdem die Waffe in einem in Polen zugelassenen Fahrzeug entdeckt worden war. Beide Insassen bestritten, von den Gegenständen gewusst zu haben.

Der Vorfall ereignete sich, als Beamte des Hauptzollamts Osnabrück den Wagen in der Nähe des Rasthofs Bentheimer Wald anhielten. Bei der Durchsuchung fanden sie eine Schusswaffe, 17 Patronen, ein Zielgerät sowie Einweghandschuhe, die im Fußraum der Rücksitzbank versteckt waren.

Der Fahrer und der Beifahrer behaupteten, keine Waffen, Drogen oder größeren Bargeldbeträge bei sich zu führen. Trotz ihrer Aussagen wurden die Gegenstände beschlagnahmt, da der Verdacht auf einen Verstoß gegen das deutsche Waffengesetz bestand.

Die Behörden leiteten umgehend Ermittlungen vor Ort ein. Mittlerweile hat das Zollfahndungsamt Essen die Federführung im Fall übernommen. Nach deutschem Recht kann der unerlaubte Transport von Schusswaffen mit Bußgeldern von bis zu 10.000 Euro geahndet werden; weitere Strafen richten sich nach der Schwere des Vergehens.

Die beschlagnahmte Waffe und das Zubehör bleiben bis auf Weiteres in Verwahrung, während die Ermittlungen andauern. Den beiden Insassen drohen nun mögliche rechtliche Konsequenzen gemäß den deutschen Waffenvorschriften. Der Fall unterstreicht die strenge Durchsetzung der Gesetze zum Waffentransport im Land.

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