Zukunftssichere Innenstädte: Was kommt als nächstes, wenn die Förderung ausläuft
Gerdi BaumZukunftssichere Innenstädte: Was kommt als nächstes, wenn die Förderung ausläuft
Zukunftsfähige Innenstädte: Wie geht es nach dem Ende der Förderung weiter?
Nach dem Auslaufen des Förderprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ zieht die Stadt Wolfsburg Bilanz.
19. Dezember 2025, 12:08 Uhr
Schlagwörter: Finanzen, Outdoor-Leben, Lifestyle, Wohnen & Garten
Drei Jahre lang hat eine Förderinitiative die Wolfsburg Stadtteile Fallersleben und Vorsfelde wiederbelebt. Mit Investitionen in Höhe von 1,2 Millionen Euro wurden lokale Infrastrukturprojekte umgesetzt und bürgerschaftliches Engagement gefördert. Obwohl die Förderung nun endet, sollen viele der angestoßenen Maßnahmen weitergeführt werden.
Das Programm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ lief von 2021 bis 2024 und wurde von der Wirtschaftsförderung Braunschweig (WFB) sowie dem Bund unterstützt. Zu den wichtigsten Errungenschaften zählen der barrierefreie Zugang zum Fallerslebener Schloss, eine neue Freilichtbühne im Schlosspark und die Summer Lounge in Vorsfelde. Diese Maßnahmen sollten die Stadtteile attraktiver und lebendiger gestalten.
Ein zentraler Erfolgsfaktor war die Einbindung der Bevölkerung. Jährlich standen Fallersleben und Vorsfelde jeweils 12.000 Euro für selbstgewählte Projekte der Anwohner zur Verfügung. Die ZentrenBüros entwickelten sich zu Anlaufstellen für Begegnungen und Vernetzung und stärkten so den Zusammenhalt vor Ort.
Die Stadtverwaltung hat die Wirkung des Programms evaluiert und die nächsten Schritte skizziert. Ein von der WMG erarbeitetes „Zukunfts-Handbuch“ bietet konkrete Handlungsempfehlungen, um die Projekte nachhaltig fortzuführen. Zwar ist die Förderphase abgeschlossen, doch die WFB bleibt als strategischer Partner erhalten – etwa bei der Beratung zu weiteren Fördermitteln oder der Koordination von Netzwerken.
Hinterlassen hat das Programm modernisierte Infrastruktur und ein gestärktes Gemeinschaftsgefühl in beiden Stadtteilen. Künftig kommt es auf die weitere Zusammenarbeit zwischen Stadt, WMG und lokalen Akteuren an. Viele Vorhaben – von Kulturveranstaltungen bis hin zu Barrierefreiheits-Projekten – sollen mit ihrer Unterstützung fortgesetzt werden.






