Zwei Forscherinnen der TU Braunschweig mit Wissenschaftspreisen geehrt
Alex TintzmannZwei Forscherinnen der TU Braunschweig mit Wissenschaftspreisen geehrt
Zwei Forscherinnen der Technischen Universität Braunschweig (TU Braunschweig) sind bei den diesjährigen Niedersächsischen Wissenschaftspreisen ausgezeichnet worden. Die feierliche Verleihung fand am 22. November statt, wobei 18 Preisträger aus der gesamten Region insgesamt 109.000 Euro erhielten. Wissenschaftsminister Falko Mohrs überreichte die Auszeichnungen, die Leistungen in vier verschiedenen Kategorien würdigen.
Professorin Franziska Neumann erhielt den mit 20.000 Euro dotierten Preis in der Kategorie "Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler". Ihre Arbeit befasst sich mit der Ideengeschichte städtischer Räume, insbesondere in der Frühen Neuzeit zwischen 1500 und 1800. Ein aktuelles Projekt untersucht, wie in dieser Epoche Abfall in Städten bewirtschaftet wurde.
Antonia Schultz, Masterstudentin der Psychologie, wurde in der Kategorie "Studierende" mit 3.500 Euro ausgezeichnet. Gewürdigt wurden sowohl ihre akademischen Leistungen als auch ihr umfangliches ehrenamtliches Engagement. Während der COVID-19-Pandemie half sie in einer lokalen Tafel mit. Zudem unterstützt sie die Upcycling-Initiative neuerDings und wirkt als Bildungsbotschafterin für die Studienstiftung des deutschen Volkes, wo sie sich für Chancengleichheit im Bildungssystem einsetzt.
Die TU Braunschweig kann bereits auf eine Reihe von Erfolgen bei diesen Preisen zurückblicken. Zu den früheren Gewinnerinnen und Gewinnern zählen Mandy Hoffmann (2022), Professor Arno Kwade sowie die Studentengruppe MethodAid (2021) und Professorin Stefanie Kroker mit Michael Perk (2020). Der Niedersächsische Wissenschaftspreis wird seit 2007 jährlich verliehen.
Die Auszeichnungen heben Beiträge in Forschung, Lehre und gesellschaftlichem Engagement hervor. Neumanns Preis würdigt ihre interdisziplinäre Erforschung der Stadtgeschichte, während Schultz' Auszeichnung ihr doppeltes Engagement für Wissenschaft und gemeinnütziges Wirken unterstreicht. Beide Preisträgerinnen ergänzen damit die wachsende Erfolgsbilanz der TU Braunschweig in diesem Wettbewerb.






