Hessens Jugendfeuerwehren boomen: Über 18.500 Kinder engagieren sich jetzt
Catrin KabusKinderfeuerwehren in Hessen verzeichnen starken Zulauf - Hessens Jugendfeuerwehren boomen: Über 18.500 Kinder engagieren sich jetzt
Hessens Jugendfeuerwehren verzeichnen starken Mitgliederschub
In den vergangenen fünf Jahren haben Hessens Jugendfeuerwehren einen deutlichen Zuwachs an Mitgliedern erlebt. Die Zahl der Gruppen stieg von unter 1.000 auf über 1.225, und mittlerweile nehmen mehr als 18.500 Kinder teil. Die Landesregierung fördert das Programm weiter, um sein Wachstum und die Ausbildung zu unterstützen.
Noch 2019 gehörten rund 12.900 Kinder den hessischen Jugendfeuerwehren an – heute sind es bereits über 18.500, was einen stetigen Anstieg der Beteiligung zeigt. Auch die Anzahl der Gruppen nahm im selben Zeitraum von knapp unter 1.000 auf mehr als 1.225 zu.
Die Landesregierung stellt für 2026 rund 110.000 Euro bereit, um das Programm zu stärken. Die Mittel fließen in eine dedizierte Koordinationsstelle, neue Ausbildungsmaterialien und zusätzliche Ressourcen. Gleichzeitig erweitert das Jugendfeuerwehr-Ausbildungszentrum Marburg-Cappel sein Angebot und schafft in diesem Jahr sieben neue Stellen.
Die Jugendfeuerwehren vermitteln den Kindern nicht nur feuerwehrtechnische Fähigkeiten, sondern auch Wissen zu Brandschutz, Notfallmaßnahmen und Selbstschutz. Zudem fördert das Programm Werte wie Demokratie, Toleranz und Respekt. Hessische Schulen integrieren zunehmend Brandschutzerziehung in ihren Unterricht, um diese Bemühungen zu unterstützen.
Obwohl lokale Berichte auf einen Rückgang erwachsener Freiwilliger aus anderen Bereichen hindeuten, zählen die Jugendfeuerwehren nach wie vor zu den größten Jugendorganisationen der Region. Bundeseite sind die Trends jedoch kaum dokumentiert, sodass es an übergreifenden Daten mangelt.
Die Expansion der hessischen Jugendfeuerwehren deutet auf ein wachsendes Interesse an jugendlicher Feuerwehr- und Sicherheitsschulung hin. Mit erhöhter Förderung, mehr Ausbildungsplätzen und einem Fokus auf Bildung soll das Programm noch mehr Kinder erreichen. Die Investitionen des Landes zielen darauf ab, die Initiative langfristig zu sichern.






