Wie lokale Akteure in AfD-Hochburgen demokratische Werte verteidigen
Der Podcast „Mauerecho – Ost trifft West“ veröffentlicht neue Folge zu Aktivismus in AfD-Hochburgen
Der „Mauerecho – Ost trifft West“-Podcast hat eine neue Folge veröffentlicht, die sich mit zivilgesellschaftlichem Engagement in Regionen mit starker AfD-Unterstützung befasst. Am 25. April diskutierten Frank Kliem, Vizepräsident des Brandenburgischen Feuerwehrverbandes, und Katja Dietrich, Bürgermeisterin von Weißwasser, über Strategien, mit denen lokale Institutionen demokratische Werte gegen rechtsextreme Einflüsse verteidigen.
In der Folge berichteten Kliem und Dietrich von konkreten Ansätzen im Umgang mit antidemokratischen Akteuren im Alltag. Sie betonten die Bedeutung differenzierter Debatten, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Stabilität zu stärken. Zudem analysierte der Podcast, wie sich Gemeinden gegen Versuche der AfD wehren, politische Gegner durch pauschale Intoleranzvorwürfe zu diskreditieren.
Die Diskussion löste Kritik des AfD-Landesvorsitzenden aus, der Kliem vorwarf, ausgrenzende Methoden zu propagieren. Dessen Haltung sei so extrem, dass „sogar George Orwell sie sich nicht hätte ausdenken können“, so der Vorwurf. Später kritisierte auch die „Märkische Allgemeine“ Kliems Aussagen zu Demokratie und Toleranz – und heizte die Debatte weiter an.
Hinter den Kulissen hat Sebastian Jautschus die Position des Toningenieurs für den Podcast übernommen. Die nächste Folge, die am 14. Mai erscheint, widmet sich den Perspektiven von Bürger:innen auf Arbeit und Wirtschaft.
„Mauerecho – Ost trifft West“ wird von der Panter-Stiftung produziert. Neue Folgen erscheinen jeden zweiten Donnerstag auf unserer Website/Mauerecho sowie auf den gängigen Podcast-Plattformen.
Die aktuelle Ausgabe zeigt die Herausforderungen auf, vor denen lokale Verantwortungsträger in AfD-dominierten Regionen stehen. Durch die Förderung offener Dialoge und demokratischer Resilienz will der Podcast seinen Hörer:innen Werkzeuge an die Hand geben, um antidemokratischen Tendenzen entgegenzuwirken. Die nächste Folge setzt die Reihe zum bürgerschaftlichen Engagement fort – diesmal aus wirtschaftlicher Perspektive.






